3. Das Baugrundstück
Wie findet man das passende Baugrundstück? Wer bietet Bauland an und was sollte bei der Wahl des neuen Wohnortes beachten werden? Handelt es sich um erschlossenes Bauland? Was regelt der Bebauungsplan der Gemeinde?
Themen im Überblick:
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Nicht nur der Preis sollte bei der Immobilienwahl berücksichtigt werden
Gibt es in einer Region freie Baugrundstücke, ist der Preis oft ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des neuen Wohnortes. Sind die Konditionen interessant, sollten die Verkehrsanbindung, die Nähe zum Arbeitsplatz, zu Einkaufsmöglichkeiten, zur Kita, zur Schule und die Nähe zu den Wohnorten der Verwandten berücksichtigt werden.
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Zeitungen, Internet und Hausanbieter helfen weiter
Die Grundstückssuche sollte mit der Wahl der Region begonnen werden, in der die Hausbesitzer zukünftig leben wollen. Die Tageszeitungen und Fachzeitschriften aus der Region bieten meist am Wochenende einen ersten Überblick der Makler, Hausbaufirmen und Grundstücksangebote. Oft werden die Print-Offerten durch einen entsprechenden Online-Auftritt begleitet. Bauherren können einen oder mehrere Makler mit der konkreten Suche des Traumgrundstückes beauftragen. Das ist jedoch provisionspflichtig.
Immobilien gibt es entweder direkt oder vom Makler
Ein Wunschgrundstück kann von unterschiedlichen Anbietern offeriert werden: Der private Grundstücksverkäufer bietet seine Immobilie meist provisionsfrei an. Oft sind es persönliche Gründe, die den Verkauf notwendig machen. Es erleichtert die Gespräche sehr, wenn die „Chemie“ zwischen Käufer und Verkäufer stimmt. Dadurch erfahren Interessenten vielleicht auch Details zu Grundstück, Nachbarschaft, etc.
Referenzen und Verbandszugehörigkeit sind entscheidend
Um ein Grundstück zu suchen, werden oft Immobilienmakler beauftragt, die die zukünftigen Bauherren bei ihrer Suche unterstützen sollen. Doch die Berufsbezeichnung Makler ist nicht geschützt. Mit ein paar einfachen Hinweisen ist es möglich, einen kompetenten Makler zu finden.
Was beim Grundstückskauf wichtig ist
Das wichtigste und schwierigste beim Kauf eines Grundstücks ist es, eine Immobilie in passender Lage zu finden. Einerseits sollten die Ansprüche in diesem Punkt hoch sein, denn ein Haus zu bauen ist für viele eine Geldanlage auf Lebenszeit. Deswegen ist es wichtig, dass den künftigen Hausbesitzern die Umgebung gefällt, die Nachbarn freundlich sind und das Grundstück gut geschnitten ist. Allerdings geht es beim Kauf eines Grundstücks fast nie ohne Kompromisse. Das trifft auf die Frage des Preises genau zu, wie bei der Grundstücksgröße oder der Lage.
Grundstückskauf ist mit zahlreichen Nebenkosten verbunden
Der Kaufpreis, der beim Erwerb eines Grundstücks fällig wird, ist nicht der einzige Kostenpunkt bei der Übernahme einer Immobilie. Bauherren müssen mit weiteren, zahlreichen Nebenkosten rechnen.
Der Notar ist unparteiisch, unabhängig und sachkundig
Unabhängig davon, ob es sich um den Ankauf eines unbebauten Baugrundstückes oder um den Erwerb eines gebrauchten Hauses handelt, bedarf der Immobilienkauf stets der notariellen Beurkundung. Dabei ist der Notar als unparteiischer, unabhängiger und sachkundiger Berater tätig. Der Notar sorgt für eine rechtlich ausgewogene Gestaltung und hilft damit sowohl dem Käufer, als auch dem Verkäufer Risiken zu vermeiden.
Kommunen und Kirchen bieten eigene Immobilien zur Bebauung an
Für Bauherren, denen nur ein geringes Eigenkapital zur Verfügung steht, ist jede mögliche finanzielle Erleichterung wichtig. Eine Idee dazu ist die Erbbaupacht. Dies bedeutet, dass Bauherren ihren Baugrund nicht kaufen, sondern für einen Zeitraum von meist 99 Jahren pachten. Nach dem Ende dieser Pacht geht das Haus in den Besitz des Pachtgebers über.
Erschließungsbeiträge sollten beim Hausbau im Kaufpreis enthalten sein
Bei den Kosten für ein neues Haus müssen auch Aufwendungen für die Erschließung des Grundstücks in Betracht gezogen werden. Das kann zum einen auf die Infrastruktur vor dem Grundstück, als auch auf Leitungen und Zuwegungen innerhalb der Immobilie zutreffen.
Beim Hausbau profitiert mitunter auch die Gemeinde
Nicht selten geht der Bau eines Hauses weit über den eigenen Bedarf hinaus. Etwa dann, wenn die Gemeinde so genannte Baulasten definiert. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen eines Grundstückseigentümers, beim Bau eines Hauses bestimmte Leistungen zu erbringen.
Geografische Lage des Grundstücks ist wichtig für Lichteinfall
Ein Traumhaus ist nur dann seinen Namen wert, wenn auch die Umgebung stimmt. Maßgeblichen Anteil am Wohlfühlfaktor hat die geografische Lage eines Grundstücks. Sie entscheidet darüber, wie stark der natürliche Lichteinfall durch die Sonne ist und an welcher Stelle die so genannte Regenseite ist. Nur wenige Bauherren machen sich um die Lage ihres Grundstücks Gedanken.
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