Haushaltsgeräte
Energie ist ein kostbares Gut – teuer und zunehmend knapp, daher ist es wichtig, damit sparsam umzugehen. Der Stromverbrauch von neuen Haushaltsgeräten hat sich mit den Jahren deutlich reduziert. Das freut nicht nur die Umwelt, sondern schont auch den Geldbeutel. Doch Neugeräte sind nicht nur sparsamer, sie bieten auch jede Menge Extras.
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Kühl rechnen und die Energiekosten senken
 Der Umzug in das eigene Haus steht an. Möglichst viele Geräte sollen auch im neuen Heim weiter genutzt werden. Der alte Kühlschrank funktioniert noch, wozu also einen neuen kaufen? Das denken immer noch viele Verbraucher und befinden sich damit auf dem Holzweg. „Wer seinen alten Kühlschrank austauscht, noch bevor er kaputt geht, kann bares Geld sparen“, weiß Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+ in Berlin. „Eine Kühl-Gefrierkombination aus dem Baujahr 2000 mit 290 Litern Nutzinhalt etwa, davon 90 Liter Gefrierteil, verbraucht im Schnitt 430 kWh* Strom pro Jahr. Ein neues Modell der besten Energieeffizienzklasse A+++ benötigt hingegen nur 130 kWh.“ Das ist ein großer Gewinn für die Umwelt, aber auch ein Plus für das eigene Portemonnaie, denn jährlich kann man so rund 70 Euro an Energiekosten sparen. Ist das Gerät 15 Jahre lang im Einsatz – das entspricht der durchschnittlichen Nutzungsdauer von Kühlgeräten in Deutschland – summiert sich das auf über 1.000 Euro.
Wasser sparen im Einfamilienhaus
Tipps der Initiative HAUSGERÄTE+ zur optimalen Nutzung des Geschirrspülers
Viel zu viel Wasser fließt im Haushalt immer noch Tag für Tag unnötig durch den Abfluss. Das fand die Universität Bonn kürzlich mit einer Studie heraus, an der 200 Haushalte teilnahmen: Durchschnittlich verschwenden sie bis zu 5.600 Liter Wasser pro Jahr und jede Menge Energie, um ihr Geschirr noch kurz abzuspülen, bevor es in die Maschine kommt. „Das Vorspülen von Tellern oder Töpfen ist unnötig“, so Claudia Oberascher von der Initiative HAUSGERÄTE+ in Berlin. „Moderne Spülmaschinen reinigen heute auch stärker verschmutztes Geschirr problemlos. Das spart nicht nur Wasser und Energie, sondern auch Zeit.“ Aber nicht nur das unnötige Vorspülen ist ein Aspekt, den Verbraucher immer noch zu wenig beachten, auch beim Einräumen wird viel Platz und damit teure Energie verschenkt. Denn voll beladene Maschinen arbeiten am effizientesten.
Kühler Kopf dank coolem Kühlschrank
 Der Sommerurlaub steht vor der Tür: Die Koffer sind gepackt, die Fenster fest verschlossen und fast alle Haushaltsgeräte abgeschaltet. Eine Ausnahme ist der Kühlschrank, der in der Regel weiter läuft. Viel zu aufwendig wäre es, den gesamten Inhalt auszuräumen – darunter Lebensmittel, die durchaus lange haltbar sind – sowie den Innenraum gründlich zu reinigen und die Tür offen zu halten. Eine effiziente Lösung ist die Urlaubsfunktion, die moderne Geräte heute bieten. Damit wird der Kühlschrank bei längerer Abwesenheit einfach ebenfalls in den Urlaub geschickt. In diesem Zeitraum wird der Innenraum statt auf +5 bis +7 °C nur auf +15°C herunter gekühlt. Das spart nicht nur Energie, sondern beugt auch Schimmelbildung vor, da der Kühlschrank nicht komplett abgeschaltet wird.
Dreifaches Plus für höchste Energieeffizienz- das neue Energielabel
Den Beginn des neuen Jahres nutzen viele Verbraucher für Anschaffungen im Haushalt. Auch Elektrogeräte wie Kühlschränke, Geschirrspüler und Waschmaschinen haben derzeit Hochkonjunktur.
„Wer sich ein Haushaltsgerät zulegen möchte, sollte wissen, dass die sparsamsten Modelle jetzt in der neuen Effizienzklasse A+++ zu finden sind“. Seit kurzem gibt Europaweit ein neues, verändertes Energielabel Aufschluss über die Verbrauchswerte von Kühl- und Gefriergeräten, Waschmaschinen und Geschirrspülern. „Die Überarbeitung war dringend notwendig. Heute sind fast alle modernen Hausgeräte so sparsam, dass sie mindestens in Klasse A eingestuft sind. Die besten Geräte waren deshalb nicht mehr so leicht auszumachen“.
Einige hochwertige Kühl- und Gefriergeräte beispielsweise bieten inzwischen gegenüber Effizienzklasse A eine durchschnittliche Energieeinsparung von ganzen 60 Prozent und bekommen dafür ein A+++. Mit dieser neuen Labelklasse wird die Kaufentscheidung bei Kühl- oder Gefrierschrank für den Verbraucher deutlich leichter, denn er kann wieder auf einen Blick erkennen, welches Gerät die besten Verbrauchswerte hat.
Benutzerfreundliche Haushaltsgeräte erleichtern den Alltag
Ob Waschmaschine, Backofen, Herd – die neuen Haushaltsgeräte haben meist eine Vielzahl verschiedener Funktionen und bieten zahlreiche praktische Extras. Das macht sie nicht nur immer energiesparender, sondern garantiert auch jede Menge Komfort im Alltag.
Vorausgesetzt, die Hightech- Geräte werden richtig bedient. Vor diesem Problem stehen vor allem ältere Verbraucher, die oft Schwierigkeiten haben, sich mit den modernen Bedienkonzepten und der Programmvielfalt zu Recht zu finden. Das hat häufig zur Folge, dass letztlich nur ein Teil der möglichen Gerätefunktionen genutzt wird. Doch nicht nur ältere Menschen legen Wert auf Geräte, die das Leben durch eine ergonomische und sichere Gestaltung einfacher machen.
Kühl- und Gefriergeräte – Welche Größe passt?
Energiesparen liegt im Trend. Nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern auch im Hinblick auf den eigenen Geldbeutel. Gerade im Haushalt lässt sich unnötiger Energieverbrauch vermeiden. Wo Kühlschrank und Gefriergerät Tag und Nacht im Einsatz sind, sollte bereits beim Kauf auf die richtige Größe des Geräts geachtet werden: Wer nur wenig Stellfläche zur Verfügung hat und Wert auf eine übersichtliche Vorratshaltung legt, für den sind Gefrierschränke die beste Wahl.
Bei größerem Bedarf lohnen sich Kühltruhen, denn sie verbrauchen deutlich weniger Energie.
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